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zu meiner Kunst

Die meisten meiner Arbeiten sind Porträts, eine Personifikation der leitenden Emotion, welche durch den Gestaltungsprozess ihren Weg aus der Gefühlswelt in die reale Welt finden. Es erfolgt ein Distanzierungsprozess von einer subjektiven auf eine objektive Ebene. Farben und Substanz sind Mittel zum Zweck, wobei die Farben das "objektive" Endprodukt auf dem Untergrund durchaus positiv beeinflussen, sei es auch nur in ästhetischer Weise. Mir gefällt die Spannung zwischen Farbenfroheit und Dunkelheit im Sujet. Denn so wie es in jedem Leben auch dunkle Momente gibt, so ist es stets Aufgabe seiner selbst, diese nicht schwarzzumalen.

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Da sich aus einer Leinwand und einer einzelnen Farbsubstanz bereits unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten ergeben, seht jedes weitere Element dem Gestaltungsprozess bloss im Wege, weshalb ich hauptsächlich mit Primärfarben arbeite. In der Herangehensweise lehne ich das Vorskizzieren bewusst ab; jede Umrandung bringt eine Befangenheit (Eingrenzung) mit sich und genau hier – im Gestaltungsprozess - will ich einen freien Raum finden.

Matisse Worte, dass ein Bildhauer immer ein besserer Maler ist, da er in der weissen Leinwand - wie im rohen Stein - bereits etwas erkennen kann und es einzig noch befreien muss, finde ich sehr inspirierend. Ich versuche ebenfalls, wie ein Bildhauer anhand von Farben etwas zu ertasten, was in gewisser Weise bereits in dem Bilde existiert. Meist angefangen mit dem linken Auge Links die Seite, welche dem Herzen entspricht.